Aktivitäten ab 2020

Hier stellen wir Ihnen unsere Aktivitäten ab dem Jahre 2020 in chronologisch absteigender Reihenfolge vor.

 

Februar 2022

 

Liebe Vereinsmitglieder,

da die Corona-Pandemie uns immer noch im Griff hat und wir deshalb keine Mitgliederversammlung durchführen können, will ich Euch wenigstens auf schriftlichem Wege die wichtigsten Informationen aus der Vereinsarbeit zukommen lassen.

Das Allerwichtigste zuerst: Unser Familienbuch „Die Einwohner des mittleren Ostertals bis 1910“ ist kurz vor Weihnachten 2021 erschienen und mittlerweile ca. 200mal verkauft. Nach dem Tod von Harri Drumm hatten wir mit Hans Peter Klauck aus Saarwellingen einen Familienforscher gefunden, der die von unserem Forscher-Team gesammelten Daten im OMEGA-Programm in eine geeignete Form brachte und die für den Druck erforderlichen Dateien erstellte. Diese wochenlange Arbeit hat Klauck übrigens ohne Honorarforderung getan. Da die von uns beauftragte Druckerei nur Bücher mit höchstens 600 Seiten drucken kann, mussten wir die insgesamt 1.373 Seiten auf drei Teilbände aufteilen. Den Verkaufspreis von insgesamt 40 Euro haben wir bewusst kundenfreundlich gehalten. Einen Druckkostenzuschuss hat uns dankenswerter Weise die Saartoto-GmbH zukommen lassen. Zu danken haben wir insgesamt unserem Familienforscher-Team, Hans Peter Klauck und jetzt bei Verkauf, Versand und Abrechnung Ewald und Stephan Wailersbacher, die seit dem Erscheinen des Buches den Vertrieb in hervorragender Weise handhaben.

Durch das Erscheinen des Familienbuchs ist ein anderes Projekt etwas in den Hintergrund getreten: Im Herbst des vergangenen Jahres hat die Kalender-Manufaktur Verden an der Aller einen Jahreskalender für 2022 herausgegeben mit 13 historischen Bildern aus dem mittleren Ostertal. Unser Verein hatte die Bilder ausgesucht und zur Verfügung gestellt, der Verlag übernahm die Herstellung und – in Zusammenarbeit mit drei Verkaufsstellen - den Vertrieb. Der Preis für den Kalender, der immer noch zu haben ist, beträgt 19 Euro. Vielleicht wegen des gleichzeitigen Verkaufs des Familienbuches blieb der Absatz des Kalenders etwas hinter den Erwartungen zurück. Ob es auch für 2023 einen solchen Kalender geben wird, steht noch nicht fest.

Am 1. und 6. November 2021 hat unser Verein in Hoof (im „Kultur-Hoof“) zwei verschiedene Veranstaltungen durchgeführt zum Thema „Das saarländische Ostertal – Bach und Landschaft in Geschichte und Gegenwart“. Referent war jeweils Hans Kirsch. Beide Veranstaltungen waren mit 60 bzw. 50 Zuhörern/Zuschauern gut besucht. In diesem oder im nächsten Jahr könnte sich vielleicht ein Folgevortrag anschließen über die weiteren acht Ostertäler in Deutschland.

Nachdem im Jahr 2020 leider sechs Vereinsmitglieder verstorben waren, ist der Mitgliederstand im vergangenen Jahr 2021 erfreulicher Weise gleichgeblieben (83). Wann wir wieder eine Mitgliederversammlung durchführen können, hängt maßgeblich vom Verlauf der Corona-Pandemie ab. Der Vereinsvorstand stimmt sich seit Beginn der Pandemie überwiegend durch Austausch per Internet ab.

Bis zum nächsten Kontakt, sei er digital oder persönlich, wünscht Euch der Vorstand alles Gute, vor allem natürlich Gesundheit. Mit den besten Grüßen verbleibe ich bis dahin
Hans Kirsch, Vorsitzender. 

 


 


 November 2021

 

Die Einwohner des mittleren Ostertals vor 1910

Das Familienbuch für das mittlere Ostertal ist da!

 

Niederkirchen im Ostertal. Das Familienbuch „Die Einwohner des mittleren Ostertals vor 1910“ liegt jetzt vor. Das teilte der Herausgeber, der Heimat- und Kulturverein Ostertal, in einer Pressemeldung mit. Es umfasst Familien und Einzelpersonen der Gemeinden Bubach, Hoof, Marth, Niederkirchen, Osterbrücken, Saal und Selchenbach. Diese Gemeinden bildeten von 1818 bis 1947 die pfälzische Bürgermeisterei Niederkirchen im Ostertal. Außer der Ortsgemeinde Selchenbach, die bei der Pfalz verblieb, gehören die Orte heute zur saarländischen Kreisstadt St. Wendel.

Die Dokumentation der Namen und Familien reicht vom 15. Jahrhundert bis 1910. Dabei sind insgesamt 3.445 Familien bzw. Einzelpersonen numerisch erfasst, dazu die Kinder und deren Ehepartner. Die Geburtsdaten der numerisch erfassten Personen reichen zwar grundsätzlich nur bis 1910, aber in den meisten Fällen haben heutige Angehörige einer Nennung der Daten über diese Begrenzung hinaus zugestimmt. Damit sind die Verwandtschaftsverhältnisse auch bis in die neuere Zeit hinein gut nachvollziehbar. Im Vorspann des Buches ist die Geschichte des mittleren Ostertals und der Gemeinden kurz dargestellt, ebenso die Entwicklung der Einwohnerzahlen. Eine alphabetische Liste der in den Orten gebräuchlichen Hausnamen erleichtert die Zuordnung von Personen. Im Anhang gibt es Register für Namen, Berufe, Gemeinden und Städte.

Autoren des Buches sind Harri Drumm, Thea Drumm, Harry Weber, Marliese Blind und Alwin Müller. Von diesen sind allerdings Harri und Thea Drumm sowie Alwin Müller bereits verstorben. Der Saarwellinger Familienforscher Hans Peter Klauck hat die Endbearbeitung übernommen und Satz und Layout gestaltet. Das Buch hat insgesamt 1.373 Seiten DIN A 4 und ist in drei Teilbände unterteilt, die auch nur im Dreierpack verkauft werden. Der Preis für die drei Teilbände beträgt 40 Euro zuzüglich eventueller Verpackungs- und Portokosten.

Bestellungen sind zu richten an Ewald Wailersbacher in 66606 St. Wendel-Niederkirchen, Nachtigallenweg 10, Telefon 06856/660, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


 


November 2021

 

Zwei Vorträge mit Bildern über „Das saarländische Ostertal“

Hoof. Über die vielfältigen Aspekte des Themas „Das saarländische Ostertal“ werde der Heimat- und Kulturverein Ostertal Anfang November in zwei Vortragsveranstaltungen im Saal des „Kultur-Hoofs“ in Hoof informieren. Das teilte der Vereinsvorsitzende Hans Kirsch in einer Pressemeldung mit. „Nach Saar und Blies ist die Oster mit 30 Kilometern das drittlängste Fließgewässer des Saarlandes. Der Bach entspringt auf dem Weiselberg bei Oberkirchen und fließt über Niederkirchen und Fürth bis nach Wiebelskirchen, wo er in die Blies einmündet. Geradezu idyllisch ist dieses Tal – was vor allem von Besuchern aus entfernteren Gegenden hervorgehoben wird.“

Der Heimat- und Kulturverein, so heißt es in der Meldung, habe sich über Jahre mit den zahlreichen Facetten, die dieses Tal aufweise, intensiv beschäftigt und wolle nun alle Interessierten über die Ergebnisse informieren. Für lediglich eine Veranstaltung wäre das interessante Material zu umfangreich gewesen, weshalb man sich für zwei aufeinander aufbauende Vorträge entschieden habe: Name und Geschichte von Bach und Tal,  Bodenformen, Nebenbäche, Begradigungen und Verlegungen, die Nutzung des Wassers insbesondere durch Mühlen, Umweltschäden durch fortschreitende Zivilisation, nicht zuletzt auch Versuche der Heilung solcher Schäden. Das seien die Themen der beiden Veranstaltungen, deren Vorträge mit Bildern unterlegt seien. Als Nebeneffekt der Nachforschungen habe man festgestellt: „Es gibt nicht nur das saarländische Ostertal, sondern acht weitere in ganz Deutschland.“

Die erste Veranstaltung finde am Montag, dem 1. November 2021, einem Feiertag, statt. Die zweite folge am Samstag, dem 6. November. Beide begännen um 17 Uhr. Zu beachten seien dabei die 3-G-Regeln (nur Geimpfte, Genesene, Getestete). Wer teilnehmen wolle, müsse sich deshalb möglichst frühzeitig anmelden, und zwar bei Rüdiger Drumm in Marth, Telefon 06856/1345.

 

 


 

Januar 2021

Heimat- und Kulturverein Ostertal

Vorsitzender: Hans Kirsch, Selchenbach, Alte Str. 9, 06384/925703

 

Liebe Vereinsmitglieder,

während des Jahres 2020 stand aufgrund der Corona-Pandemie das Vereinsleben weitgehend still. Die letzte gemeinsame Tätigkeit war die Mitgliederversammlung Ende Februar 2020. Ausgefallen ist etwa unsere Vortragsveranstaltung zum Thema „Ostertal“ am 1. November, ebenso der „Tag des St. Wendeler Landes“, an dem wir zum Thema „Verschwundene Orte“ mit der Bubacher Villa rustica teilnehmen wollten.

Ganz besonders schmerzt uns, dass wir im abgelaufenen Jahr sechs Vereinsmitglieder durch Tod verloren haben:

  • Norbert Fehr, St. Wendel (21.09.1936 - 01.04.2020)
  • Arnold Closter, Selchenbach (28.09.1933 - 01.06.2020)
  • Günter Haßdenteufel, Hoof (19.09.1934 - 27.09.2020)
  • Brigitte Wailersbacher, Niederkirchen (22.02.1952 - 17.11.2020)
  • Harri Drumm, Niederkirchen (02.04.1947 – 24.11.2020)
  • Gerd Kern, Niederkirchen (02.05.1940 – 16.12.2020)

Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Da die Pandemie noch einige Zeit andauern wird, kann voraussichtlich auch unsere nächste Mitgliederversammlung, die normalerweise auf Ende Februar 2021 terminiert worden wäre, nicht stattfinden. Damit ist auch die satzungsgemäße Neuwahl des Vorstandes zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Die Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt wird jedoch von einem am 27.3.2020 vom Bundestag verabschiedeten „Gesetz zur Bekämpfung der Auswirkungen der Pandemie“ abgedeckt, so dass der derzeitige Vereinsvorstand rechtmäßig länger im Amt bleiben kann. Sobald die aufgrund der Pandemie erlassenen Einschränkungen aufgehoben sind, werden wir eine Mitgliederversammlung anberaumen.

Ich wünsche Euch, dass Ihr alle gesund bleibt – und ein gutes Neues Jahr 2021.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Kirsch

 


 


 März 2020

Mitgliederversammlung am 2. März 2020 in Niederkirchen

Niederkirchen. Im Mai dieses Jahres komme die Großfamilie der Nachfahren eines gewissen „Captain Daniel Little“ aus den Vereinigten Staaten ins Ostertal und in die Westpfalz. Diese Mitteilung konnte der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Ostertal, Hans Kirsch, der Mitgliederversammlung des Vereins im DRK-Heim Niederkirchen machen. Die Nachkommen hätten lange nicht gewusst, wo ihr Vorfahre eigentlich herkam. Im vergangenen Jahr hätten dann die Familienforscher des Heimat- und Kulturvereins Ostertal herausgefunden, dass die Familie des „Captain“ (1731 – 1775), der als Sechsjähriger mit seinen Eltern nach Pennsylvanien ausgewandert sei, aus Bubach im Ostertal stammte. Der „Captain“ hieß früher Johann Daniel Klein, seine Vorfahren seien bis 1611 in Bubach nachweisbar. Die Besuchergruppe wird etwa 25 Personen umfassen, die in einem Hotel in St. Wendel untergebracht sein werden. Besuche seien in Bubach, in Konken und auf der Burg Lichtenberg geplant.

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