Aktivitäten 2005 - 2009

Hier stellen wir Ihnen unsere Aktivitäten aus den Jahren 2005 bis 2009 in chronologisch absteigender Reihenfolge vor.

 


 Juni 2009

Saarbrücker Zeitung, Ausg. St. Wendel, 19.06.2009

Lange Suche nach der Villa rustica
Heimatverein erforschte die Römersiedlung am Heidenbösch bei Bubach

Schon Ende des 19. Jahrhunderts gab es erste Hinweise auf eine Römersiedlung in dem Gebiet am Heidenbösch bei Bubach. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal präsentierte viele römische Fundstücke.

Selchenbach. Reges Interesse fand die Informationsveranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal über die ehemalige Römersiedlung am Heidenbösch bei Bubach (am vergangenen Samstag). Etwa 40 Teilnehmer besichtigten zunächst das Gelände, auf dem einst die Villa rustica stand, und folgten dann dem Vortrag von Hans Kirsch im Dorfgemeinschaftshaus Selchenbach.


 Mai 2009

Blickpunkt St. Wendel, 28.05.2009

Heimat- und Kulturverein Ostertal:

Harry Weber erstellte Ahnentafeln für Nachfahren ehemaliger Ungarn-Auswanderer

Niederkirchen. Dass die Familienkunde einen Arbeitsschwerpunkt des Heimat- und Kulturvereins Ostertal bildet, ist gemeinhin bekannt. Dass aber einer der Mitarbeiter auch Familienstammbäume erstellt über die ehemaligen Bewohner eines kleinen Dorfes in Südungarn, dürfte der Öffentlichkeit bisher verborgen geblieben sein. Das Dorf heißt Mórágy, zu Deutsch Maratz und bei dem Familienforscher handelt es sich um Harry Weber aus Niederkirchen. Wieso aber befasst sich ein Ostertaler mit den Einwohnern eines ungarischen Dorfes?


 Mai 2009

Wechselvolle Geschichte des Landkreises Kusel
Eindrucksvoller Vortrag von Hans Kirsch

Saal. Über 40 Interessenten waren zu dem Vortrag von Hans Kirsch über die Geschichte des Landkreises Kusel im Dorfgemeinschaftshaus Saal gekommen, gehörte doch das Ostertal bis 1947 insgesamt 129 Jahre zum Kreis Kusel. Ausführlich berichtete der Referent über die wechselvolle Geschichte und der Ostertalorte.


 April 2009

Saarbrücker Zeitung, Ausg. St. Wendel, 22.05.2009

Einst wichtig, heute fast vergessen
Heimat- und Kulturverein Ostertal kümmert sich um Grenzsteine

Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat sich mit ehemaligen Landesgrenzsteinen befasst. Ein Arbeitskreis überprüfte die Steine der ehemaligen bayerisch/sachsen-coburgischen, später preußischen Grenze.

Niederkirchen. „Steht schief“, „Ohne Nummer“ oder „Fehlt ganz“ – das sind typische Feststellungen in einem Protokoll des Marther Bürgermeisters Jakob Harth aus dem Jahre 1889, in dem Mängel an den Grenzsteinen der bayerisch-preußischen Landesgrenze im Bereich der Ostertal-Bürgermeisterei aufgelistet waren. Jährlich musste im Auftrag der Münchener Regierung der Zustand der Grenzsteine überprüft und gemeldet werden. Heute kümmert sich kaum noch jemand um diese ehemals so wichtigen Grenzmarkierungen. Sie haben ihre Funktion eingebüßt. Aber die Steine können über die Veränderungen im Laufe der Geschichte in unserem Raum informieren.


 Februar 2009

Blickpunkt St. Wendel, 17.02.2009

Heimat- und Kulturverein Ostertal
Vielfältiges kulturelles Engagement des Heimatvereins

Ostertal. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal ist ein kleiner Verein mit 87 Mitgliedern. Aber er zeigt ein vielfältiges kulturelles Engagement. Er hat bereits drei Bände der OstertalChronik und verschiedene andere Bücher herausgegeben. Der vierte Band der Chronik ist in Arbeit wie auch ein Ostertaler Familienbuch und eine Broschüre über die Römersiedlung am Heidenbösch bei Bubach.


Dezember 2008

Saarbrücker Zeitung, Ausg. St. Wendel,11. Dezember 2008

Der Heimatverein Ostertal hat jetzt ein Mitglied in Brasilien

Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat seit November ein Mitglied am anderen Ende der Welt. Es heißt Ildemar Volles und wohnt im brasilianischem Blumenau. Seine Vorfahren stammen aus dem Ostertal.

Niederkirchen. Seit November dieses Jahres ist Ildemar Volles aus Blumenau in Brasilien Mitglied beim Heimat- und Kulturverein Ostertal. Er ist ein Nachfahre von Auswanderern. Am 7. Juli 1957 wurde er in Blumenau geboren. Im Jahre 1999 war Ildemar Volles in der Heimat seiner Vorfahren auf Spurensuche, auch hier im Ostertal und bekam Kontakt mit Harry Weber vom Heimat- und Kulturverein. Beide sind seitdem freundschaftlich verbunden.


November 2008

Saarbrücker Zeitung, Ausg. St. Wendel, 06. November 2008

Auch der „gemeine“ Mann sollte an der Bildung Anteil haben

Der Heimat- und Kulturverein Ostertal gibt ein Buch zur 431-jährigen Geschichte der Niederkircher Schule heraus.

431 Jahre gab es sie: die Schule in Niederkirchen, gegründet per Dekret des damaligen Herzogs von Pfalz-Zweibrücken. Anlass für den Heimat- und Kulturverein Ostertal, über die Geschichte der Schule ein Buch herauszugeben.

Niederkirchen. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat die Niederkircher Schulgeschichte vom Anfang an bis in die neueste Zeit in einem Buch herausgegeben. Auf 60 Seiten ist die Geschichte der Schule von der Gründung im Jahre 1561 bis zur Schließung der Hauptschule 1992 festgehalten. Klaus Zimmer hat die Historie der Einrichtung erforscht, Harry Weber die Texte der Schulgeschichte zu dem Buch zusammengestellt.


 November 2008

Ein Foto von Mila

Literaturveranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal in Hoof

Vor zwanzig Jahren stießen während des Flugtags auf dem Militärflugplatz in Ramstein drei Maschinen einer italienischen Kunstflugstaffel zusammen. Eine stürzte in die Zuschauermenge, 70 Menschen starben, Hunderte wurden verletzt. Der aus Altenglan-Mühlbach stammende, jetzt in Ingelheim am Rhein lebende Autor Jörg Matheis liest am Samstag, dem 1. November 2008, 17 Uhr, in einer Literaturveranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal im protestantischen Gemeindehaus Hoof aus seinem Roman „Ein Foto von Mila“,der sich mit der persönlichen Bewältigung von Folgen des schrecklichen Unfalles beschäftigt.


 Juni 2008

Reges Interesse an Bubacher Römersiedlung

Bubach. Reges Interesse fand die Informationsveranstaltung über die Römersiedlung am Heidenbösch bei Bubach. Der Verein für Landeskunde und der Heimat- und Kulturverein Ostertal hatten dazu eingeladen. Etwa 70 Interessenten besichtigten zunächst das Gelände, wo eint die Villa rustica stand, und folgten dann dem Referat von Hans Kirsch im Vereinsheim auf dem Buberg. Er informierte ausführlich über die Forschungsgeschichte und die unternommenen Forschungsmaßnahmen sowie die erzielten Ergebnisse. Er dokumentierte seinen Vortrag mit Kartenmaterial, Fotos und Skizzen des Siedlungsgeländes und der römischen Verbindungsstraßen auf einer Leinwand.


 April 2008

Wanderung auf dem Tiefenbachpfad bei St. Wendel

Nach einem verregneten Monat April, der seinem Namen alle Ehre machte, erwischte der Heimat- und Kulturverein Ostertal e. V. mit viel Glück das erste schöne Frühlingswochenende für seine diesjährige Frühjahrswanderung. Am Samstag, dem 26. April 2008 trafen sich zirka 25 bis 30 Wanderer auf dem Parkplatz des Wendalinushofes bei St. Wendel. Die Wanderstrecke führte über den kleineren Teil des Tiefenbachpfades, der mit einer Streckenlänge von ungefähr 6 Kilometer zwar nicht lang ist, aber aufgrund seiner Streckenführung „über Berg und Tal“ auch nicht als anspruchslos bezeichnet werden kann.


 Februar 2008

Blickpunkt St. Wendel vom 28.02.2008

Heimat- und Kulturverein Ostertal:

Erforschung der Bubacher Römersiedlung fast abgeschlossen Informationsveranstaltung in Bubach und Herausgabe einer Schrift

Osterbrücken. Im vergangenen Jahr hat der Heimat- und Kulturverein Ostertal wieder ein umfangreiches Arbeitsprogramm bewältigt. Die Erforschung der römischen Siedlung in Bubach ist fast abgeschlossen. In einer Broschüre, die im Herbst herausgegeben wird, sind alle wichtigen Erkenntnisse über die Villa rustica zusammengefasst. Am 14. Juni ist eine Informationsveranstaltung vor Ort am Heidenbösch und im Vereinsheim auf dem Buberg geplant.

Bei der Generalversammlung des Vereins im Dorfgemeinschaftshaus Osterbrücken hielt der Vorsitzende Hans Kirsch Rückschau auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr. In 12 Vorstandssitzungen wurden sie beraten. Eine Frühlingswanderung führte nach Herchweiler, eine Reise nach Trier mit Stadtführung und Besuch der Konstantin-Ausstellung. An der Gestaltung des Kulturlandschaftspfades in Bubach hat der Heimatverein mitgewirkt und Informationstafeln erstellt.


 November 2007

Die Rheinpfalz, Ausg. Kusel, 15.11.2007

Klezmer-Musik zum Gedenken
HERCHWEILER: Erinnerung an Juden im Ort

Trio "Duveizi" überzeugt

 

Die Veranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal mit Klezmer-Musik im Dorfgemeinschaftshaus Herchweiler fand regen Anklang. Etwa 100 Besucher waren gekommen. um diese Art von Musik zu hören und im Vortrag von Hans Kirsch etwas über die Geschichte der Juden in der Herchweiler Gass zu erfahren. Verbunden mit der Veranstaltung war das Gedächtnis an die Reichspogromnacht 1938.


 November 2007

Blickpunkt St. Wendel, Mittwoch, 24. Oktober 2007

Heimatgeschichtlicher Abend am 1. November

Der Schinderhannes - Geschichte und Legende

Hoof. Am 1. November 2007, 17 Uhr, veranstaltet der Heimat- und Kulturverein Ostertal einen heimatgeschichtlichen Abend im protestantischen Gemeindehaus. Das Thema lautet: “Der Schinderhannes - Geschichte und Legende”. Referent ist Rainer Thielen aus Rehborn bei Meisenheim. Für die musikalische Umrahmung sorgt Walter Harth mit seiner Zither.


 Oktober 2007

Buchvorstellung und Ausstellung in Hoof: “Das Leben ist schön”

Blickpunkt St. Wendel, Ausgabe 40/07, Donnerstag, 4. Oktober 2007

Buchvorstellung für wohltätigen Zweck

Bildband von Günter Oswald: Das Leben ist schön

 

Hoof. Am Samstag, 6. Oktober 2007, 17 Uhr, stellt der Hobby-Fotograf Günter Oswald aus Zwalbach in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Kulturverein Ostertal seinen neuen Bildband "Das Leben ist schön" im Gasthaus Dell in Hoof vor. Das Buch umfasst 120 Seiten mit Schwarzweiß-Fotos und 16 Farbbildern. Der Preis: 9,80 Euro. Mehrere Bilder werden im Saal Dell ausgestellt. Fast alle Fotos sind preisgekrönt, d.h. sie wurden bei verschiedenen größeren Foto-Wettbewerben ausgezeichnet. Die Aufnahmen dokumentieren einen Gang durch das Leben von der Kindheit bis ins hohe Alter. Kommentare zu den Bildern schrieben Verwandte und Bekannte, aber auch Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, Politiker und Schauspieler. Der Erlös - nach Abzug der Unkosten - ist bestimmt für den schwerkranken Kurt Kratz aus Niederkirchen.


 September 2007

Blickpunkt St. Wendel, Donnerstag, 20. September 2007

Anschaulicher Heimatkunde-Unterricht

Zeitreise in die römische Geschichte in unserer Gegend
Modell der Bubacher "villa rustica" an die Grundschule Niederkirchen übergeben

Niederkirchen. Die Mädchen und Buben der Klassen 4a und 4b der Grundschule Niederkirchen staunten nicht schlecht, als ihnen ein "leibhaftiger römischer Gutsbesitzer" (Thomas Schäfer aus Hoof), in Toga und Tunika gekleidet, aus seinem Leben vor fast 2000 Jahren erzählte. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal stellte der Schule das von Schäfer gebaute Modell der "villa rustica" bei Bubach als Anschauungsmittel für den Heimatkunde-Unterricht zur Verfügung. Hinzu kamen Fundstücke und Münzen aus der Zeit, die in einer Vitrine zu sehen sind.


 August 2007

 

Saarbrücker Zeitung, Ausg. St. Wendel, 27. August 2007

Zugfahren fast wie vor 70 Jahren

Von SZ-Mitarbeiter Gerhard Tröster

Fast alles war wie vor 70 Jahren. Am Samstag kam am frühen Nachmittag der "erste" Personenzug am Niederkircher Bahnhof an, gezogen von einer Dampflok. Eine Musikkapelle spielte auf. Und die Menschen freuten sich, dass ihre Ostertalbahn immer noch lebt.

Vor 70 Jahren dabei

Niederkirchen/Ottweiler. Klar, nichts anderes als Dampf hätte zum 70. Geburtstag der Ostertalbahn gepasst. Genauer gesagt, zum Geburtstag des ersten Abschnittes der Strecke von Ottweiler nach Niederkirchen. Deshalb hatte sich der Arbeitskreis Ostertalbahn (AkO) mächtig ins Zeug gelegt, um eine Lok der Baureihe 38, eine so genannte preußische P 8, auf die Strecke zu holen.


 Juni 2007

Vereinsausflug nach Trier im Juni 2007

von Thomas Schäfer

Die große Konstantin-Ausstellung in Trier war im 2007 das Ziel des Vereinsausfluges des Heimat- und Kulturvereins Ostertal. Von der Sparkasse in Niederkirchen aus fuhr man auf direktem Wege in die weltbekannte Stadt an der Mosel. Das Tagesprogramm begann mit einer Stadtrundfahrt, welche zu den bedeutendsten Stätten Triers, sowie in dessen nähere Umgebung führte. Eine Stadtführerin, welche die Vereinsmitglieder auf ihrer Stadtrundfahrt begleitete, machte interessante Ausführungen an den verschiedenen Stationen. Zu diesen Stationen gehörten unter anderem die Porta Nigra sowie die Palastaula, in der ehemals die römischen Kaiser residierten.


 Mai 2007

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel, 15.05.2007

Erholen und dabei noch etwas lernen

[Vorbemerkung: Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat an der Erstellung der Tafeln zur Geschichte von Bubach, des Obstanbaus, des Königreichs und der Preußenwacht sowie der römerzeitlichen Siedlungsstätte mitgewirkt.]

Wohl einzigartig im Saarland präsentiert sich der Kulturlandschaftspfad Bubach, den der B N O Ostertal im Rahmen des Lea- der-plus-Projektes in Zusammenarbeit mit den Umweltämtern der Stadt und des Landkreises erstellt hat. Übersichtlich bieten die Tafeln ihre Informationen zur Landschaft, Natur und Kultur an.

Bubach Lehrpfad


 April 2007

Wanderung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal nach Herchweiler am 28.04.2007

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich am 28.04.2007 (!) die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Ostertal zu ihrer diesjährigen Wanderung. Ziel der Wanderung war der Wolfsborner Hof in Herchweiler. Gegen 10.30 Uhr verließ man gemeinsam den Treffpunkt auf dem Festplatz in Marth und erklimmte flotten Schrittes den Buberg, von wo aus man an der Marther Schutzhütte und der Preußenwacht vorbei in Richtung Königreicher Hof marschierte. Die Landesgrenze hinter sich lassend wanderte man an Selchenbach vorbei, wo sich die Wanderer dann noch kurz bei dem ersten Vorsitzenden Hans Kirsch mit kühlem Sprudel erfrischten. In Selchenbach schlossen sich dann noch weitere Wanderer an, und die Gruppe setzte ihren Marsch unbeirrt nach Herchweiler fort.


 Februar 2007

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel, 28.02.2007

Bereicherung für die Kulturlandschaft des Ostertals

Generalversammlung des Heimat- und Kulturvereins - Mit Ehrungen und Neuwahlen

Bei der Generalversammlung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal im Bubacher Vereinsheim hielt der Vorsitzende Hans Kirsch Rückschau auf ein erfolgreiches Jahr 2006.

Niederkirchen. Zahlreiche Aktivitäten entwickelte der Heimat- und Kulturverein Ostertal im vergangenen Jahr. Mit seinen Veranstaltungen will er die Kulturlandschaft des Ostertals bereichern. Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für 20-jährige Treue zum Verein geehrt.

Bei der Generalversammlung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal im Bubacher Vereinsheim auf dem Buberg konnte der Vorsitzende Hans Kirsch 33 von 83 Mitgliedern. begrüßen. Er hielt Rückschau auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2006. In zehn Vorstandssitzungen habe man die Weichen dafür gestellt. Die Bubacher Schulchronik von 1946 bis 1969, die verloren gegangen ist und die Armin Harth aufgearbeitet hat, wurde als Broschüre herausgegeben. Ein Ausflug führte nach Bollendorf in der Eifel, wo eine römische Siedlungsstätte nach dem gleichen Baustil wie in Bubach stand. Mit einer Führung wurden die Siedlungsreste besichtigt. Regen Zuspruch fand eine Fotoausstellung anlässlich des Dorffestes in Selchenbach. Eine Wanderung führte von Saal zum Hohen Fels mit kurzer Rast an geschichtlichen Stätten. An dem Fritz-Wunderlich-Abend im protestantischen Gemeindehaus in Hoof nahmen über 60 Interessenten, auch von außerhalb, teil.


 Oktober 2006

Saarbrücker Zeitung, 28./29.10.2006

Fasziniert von Fritz Wunderlich

Leben des Tenor steht im Mittelpunkt eines Heimatabends in Hoof

An Leben und Wirken des international bekannten Kuseler Tenors Fritz Wunderlich, der vor 40 Jahren verunglückte, will der Kulturverein Ostertal erinnern. Der allzu früh verstorbene Sänger fasziniert Musikliebhaber bis zum heutigen Tag.

Hoof. Am 1. November (Allerheiligen), um 17 Uhr veranstaltet der Heimat- und Kulturverein Ostertal einen Heimatabend im Protestantischen Gemein- dehaus in Hoof (Dorfmitte gegenüber der Kirche). Im Mittelpunkt steht der Kuseler Tenor Fritz Wunderlich (Foto: SZ), der vor 40 Jahren, am 17. Sep- tember 1966, wenige Tage vor seinem 36. Geburtstag an den Folgen eines Unfalls starb. Barbara Schuttpelz vom Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern berichtet in einem Vortrag mit Lichtbildern und Tonbeispielen über das Leben des Sängers. Der Eintritt ist frei.


Oktober 2006

Wanderung des Heimat- und Kulturverein Ostertal e.V.

am 07.10.2006 zum Hohen Fels bei Krottelbach

 

Am 07. Oktober 2006 lud der Heimat- und Kulturverein Ostertal zur Herbstwanderung ein. Um 9:30 Uhr war der Saaler Brunnen als Treffpunkt ausgemacht.

13 Mitglieder , Familienmitglieder und Gäste hatten sich am vereinbarten Startplatz eingefunden. Der 1. Vorsitzende Hans Kirsch begrüßte die Teilnehmer, die trotz schlechter Witterung die Wanderung mitmachen wollten.

Nachdem eine Liste mit Mittagessensvorschlägen die Runde gemacht und jeder sich was ausgesucht hatte, konnte gegen 10 Uhr die Wanderung beginnen. Von unterwegs gab Hans die Essensbestellung an das Team vom „Hohen Fels“ per Handy auf.

Unter leichtem Nieselwetter begann der „Aufstieg“ vom Saaler Brunnen den Schlangenweg hoch bis zum Saaler Kloster.


 Juni 2006

Vereinsausflug nach Bollendorf/Eifel

Auf den Spuren der alten Römer

 

Der traditionelle Vereinsausflug des Heimat- und Kulturvereines Ostertal führte die Vereinsmitglieder am 24.06.2006 bei schönstem Sommerwetter in das Eifeldörfchen Bollendorf im romantischen Sauertal, welches direkt an der Grenze zu Luxemburg gelegen ist. Am frühen Morgen traf man sich an der Sparkasse in Niederkirchen, von wo aus es dann mit einem kleinen Reisebus Richtung Eifel ging.


Juni 2006

Grenzsteinaktion des Heimat- und Kulturvereins Ostertal

Niederkirchen. Kleindenkmäler wie Bildstöcke, Wegekreuze oder Grenzsteine sind mancherlei Gefahren ausgesetzt. Sie werden schnell beschädigt, ausgerissen oder verschwinden unter Hecken und Büschen. Der Landesverband für historisch-kulturelle Vereine im Saarland startet demnächst in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Umweltministerium ein Pilotprojekt, um solche Kleindenkmäler aufzufinden, zu inventarisieren und letztlich auch zu restaurieren.


April 2006

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel, 29./30.04.2006

Bubacher Schulchronik neu aufgelegt

Im Rahmen eines lokalhistorischen Abends wurde die Broschüre vorgestellt

 

Armin Harth hat alle wichtigen Ereignisse der Bubacher Schule nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1969 rekonstruiert. Die Chronik war damals verloren gegangen. Jetzt wurde sie als Broschüre vorgestellt.

Bubach. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat die Bubacher Schulchronik von 1946 bis 1969 in einer Broschüre veröffentlicht. Die Bubacher Schulchronik ist bei der Schließung der Schule 1969 verloren gegangen. Der pensionierte Lehrer Armin Harth, der selbst einmal Schüler an der Bubacher Volksschule war, hat sie nun in einer mühsamen Suche mit viel Akribie neu aufgearbeitet und mit vielen Fotos belebt. Der Stoff wurde von Klaus Zimmer und Harry Weber zu einer ansprechenden Broschüre konzipiert. Die Vorstellung des Buches erfolgte im Rahmen eines lokalhistorischen Abends im Vereinsheim. Der Vorsitzende des Heimatvereins begrüßte die Besucher aus Bubach, den Nachbarorten und einige Lehrer, darunter den letzten amtierenden Bubacher Schulleiter Dieter Geis. Er gab einen kurzen Abriss der Ostertaler Schulgeschichte, die 1560/61 mit der ersten Schule in Niederkirchen begann.


Februar 2006

 

Heimat- und Kulturverein Ostertal: Heimatverein feiert 20-jähriges Bestehen

Wichtige Erkenntnisse über die Bubacher Römersiedlung
von Karl Müller

Bubach. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal feiert am 9. Juli 2005 sein 20jähriges Bestehen. Mit Stolz kann er zurückblicken auf eine erfolgreiche Arbeit in der Dokumentation der Heimatgeschichte und Heimatkultur. Durch die geomagnetische Prospektion auf einer Fläche von 3,5 Hektar am Heidenbösch hat man wichtige Erkenntnisse über die Bubacher Römervilla (villa rustica) gewonnen. Der Verein wird in einer Informations-Veranstaltung am 15. April in Bubach darüber berichten.

Bei der Generalversammlung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal im Gasthaus Schlemmer/Morgan in Bubach hielt der erste Vorsitzende Hans Kirsch (Selchenbach) Rückschau auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2004. In zehn Vorstandssitzungen habe man die Weichen dafür gestellt. Die gute Zusammenarbeit im Vorstand wirke sich dabei positiv aus. Der Heimatverein verfüge in „Ammejobs“ im Obergeschoss über drei Räume und einen Abstellraum. Die Räumlichkeiten habe man wohnlich eingerichtet und könne sie gut nutzen. Ewald Wailersbacher habe die Archivregale gebaut und sei mit der Archivierung alter Dokumente beschäftigt. Harry Weber kümmere sich quasi als „Hausmeister“ um das Heim des Vereins. Im Frühjahr werde das Gebäude die Beschriftung „Ammejobs“ erhalten und so den richtigen Namen dokumentieren. Hermann Schwambach aus Hoof habe dem Vorstand bereits verschiedene Schriftproben vorgelegt. Kirsch ging kurz auf die Vereinswanderung rund um das Schloss Karlsberg, die Foto-Ausstellung in Saal und die Autorenlesung mit Dr. Alfons Klein in Hoof ein.


 Dezember 2005

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel, 09.12.2005

US Pilot Anthony gestorben

Kriegszwischenfall in Bubach folgten Versöhnungsgesten

 

Bubach. Es war das Jahrhundertereignis in dem kleinen Ostertaldorf: Am 24. April 1944 setzte der amerikanische Pilot Richard P. Anthony seinen B-17-Bomber, eine so genannte "Fliegende Festung", nach einem Luftkampf mit deutschen Jagdflugzeugen auf dem Buberg am Boden auf.

Die Bomberinsassen wurden in der Nähe von Bubach gefangen genommen. Anthony selbst wurde zusammen mit seinem Copiloten erst am nächsten Tag bei Höchen aufgegriffen.


 November / Dezember 2005

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel, 28.11.2005

Zweite Heimat in Fotos festgehalten

Bildband des Lehrers

In die Reihe seiner herausgegebenen Bücher fügt der Heimat- und Kulturverein Ostertal einen Bildband vom mittleren Ostertal hinzu. Das Buch wird am 11. Dezember im Gasthaus Dell in Hoof vorgestellt.

Hoof. Autor des neuen Bildbandes ist der Lehrer und Hobbyfotograf Günter Oswald aus Weiskirchen-Zwalbach, der von 1958 - 1975 als Lehrer im Ostertal in Hoof und Niederkirchen arbeitete. In den zwei Jahrzehnten seines Wirkens hat er in vielen Aufnahmen "seine zweite Heimat" festgehalten: Landschaftsbilder, Dorfansichten, Naturdenkmäler und Heimatfeste sowie Vereinsfeste. Den Schwerpunkt bilden Schulfotos und Klassenbilder, Familienbilder, Fotos vom Handball und Schüler-Fußball im Ostertal.


 November 2005

Blickpunkt St. Wendel, 15.11.2005

Heimat- und Kulturverein Ostertal: Literarischer Abend
Hans Erich Halberstadt präsentierte "Die pälzisch Wertgeschicht" von Paul Münch

 

Hoof. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat mit seinem traditionellen literarischen Abend im Protestantischen Gemeindehaus in Hoof wieder einen Volltreffer gelandet. Der Pfälzer Sänger (lyrischer Tenor) und Rezitator Hans Erich Halberstadt aus Kaiserslautern präsentierte Mundartreime aus "Die pälzisch Weltgeschicht" von Paul Münch. Für eine würdige musikalische Umrahmung sorgte Walter Harth aus Bubach. Mit einer eigenen Komposition, die er "Träumereien" nennt, eröffnete er die Veranstaltung.

Der Vorsitzende Hans Kirsch begrüßte besonders den pfälzischen Rezitator und die Gäste,Der Vorsitzende Hans Kirsch begrüßte besonders den pfälzischen Rezitator und die Gäste,darunter Ortsvorsteher Gernot Müller. Die etwa 40 Besucher warteten gespannt auf die Reimedes beliebten Pfälzer Mundartdichters. Schwierigkeiten bereitete ihnen der Dialekt nicht,gehörte doch das Ostertal bis 1947 zur Pfalz, und man spricht einen ähnlichen Dialekt. Hal-berstadt würdigte zunächst Leben und Werk Paul Münchs, der wohl der bekannteste pfälzischeMundartdichter ist. Neben "Pfälzers Höllen- und Himmelfahrt" und “Pälzer im Schlaraffenland"dürfte "Die pälzisch Weltgeschicht" sein bedeutendstes Werk sein. Man hat es das "heitersteBüchlein genannt, das je erschien im Pfälzerland". Über Generationen hinweg hat es seinenverdienten Ehrenplatz innerhalb der pfälzischen Mundartliteratur behauptet. Im vergangenenJahr zu Münchs 125. Geburtstag erschien eine Neuausgabe des PfäIzer Klassikers.


 August 2005

WOCHENBLATT für Kusel, Altenglan und Glan-Münchweiler
11. August 2005

Bilderausstellung machte Zeitenwandel deutlich

SELCHENBACH: Dorffest mit viel Musik und Spielen

Zwei Tage lang feierte der Ostertalort sein Dorffest. Mit dem Fassanstich wurde das Festeröffnet. Im Anschluss wurde die Bilderausstellung  im  Dorfgemeinschaftshaus den Besuchernnäher gebracht. Mit über 400 Bildern aus dem 20. Jahrhundert, die vom Heimat- und Kulturver-ein Ostertal zusammengestellt wurde, konnte ein breites Spektrum über das Leben in Selchenbach über einen Zeitraum von rund 100 Jahren gegeben werden. Dabei hatten dieThemenbereiche Landwirtschaft, Schule, Vereine, Kerwen und Dorfjugend natürlich diemeisten Motive gestellt.

Aus der Gegenüberstellung der älteren und neueren Aufnahmen wurde allerdings der Kontrastvon der früher landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zur heutigen Wohngemeinde sehr deutlich. Insbesondere der vor zwei Jahren erfolgte Ausbau der B 420 hat der Ortsgemeindeein völlig neues Aussehen gegeben. Auch, weil der Straßenausbau eine rege Verschönerungswelle an privaten Grundstücken und Häusern eingeleitet hat. An beiden Tagen wurde die Bilderausstellung sehr lebhaft besucht, und auch im Anschluss in Gesprächen wurden die Motive diskutiert.


 Juli 2005

 

Blickpunkt St. Wendel, Ausg. 30/2005, 26.07.2005

20 Jahre Heimat- und Kulturverein Ostertal

 

Niederkirchen. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat in seinem 20-jährigen Bestehen Beachtliches geleistet. Hans Kirsch, der seit zwei Jahrzehnten auch den Vorsitz führt, und Klaus Zimmer haben die Heimatgeschichte des mittleren Ostertals nach intensiven Forschungsarbeiten bis zum Ende des Ersten Weltkrieges in drei Bänden der Ostertal-Chronik veröffentlicht. Hinzu kamen weitere Schriften und Vorträge bei besonderen Anlässen. Foto-und Kunstausstellungen wurden organisiert, Wanderungen und Fahrten unternommen. Großes Interesse fanden auch die literarischen Abende. Neuestes Projekt ist die Erforschung der Römersiedlung am Heidenbösch bei Bubach. Seit Jahren arbeitet die Abteilung Familienkundean der Erforschung der Namen und Familienzusammenhänge im Ostertal.

Der Heimat- und Kulturverein Ostertal feierte sein 20-jähriges Bestehen in feierlichem Rahmen im Kulturzentrum Niederkirchen. Gegründet wurde der Verein am 6. Juli 1985 im Gasthaus Weynch in Marth, das seit mehreren Jahren seine Pforten geschlossen hat, von 22 Personen.
Der Verein umfasst sieben Orte im mittleren Ostertal und deckt sich mit dem früheren Amtsbezirk Niederkirchen: Bubach, Hoof, Marth, Niederkirchen, Osterbrücken, Saal und Selchenbach/Pfalz. Die Heimatkundler schlossen damit eine wichtige Lücke in den betreffenden Orten. Über Landesgrenzen hinweg arbeitet der Verein. Während sechs Orte heute Stadtteile St. Wendels sind, gehört Selchenbach zum Kreis Kusel und damit zu Rheinland-Pfalz. Die Ostertalorte waren früher ebenfalls pfälzisch und wurden 1947 dem Saarland angegliedert.
Hans Kirsch wohnt in Selchenbach und Klaus Zimmer in St. Ingbert-Hassel. Beide stammen aber aus Saal.


 Juli 2005

 

Johannes Schmitt

Geschichte und Heimat im Ostertal

Festvortrag anlässlich des 20jährigen Bestehens des Heimat- und Kulturvereins Ostertal
gehalten am 08.07.2005

 

Geschichte

Seit Jahren, sehr geehrte Damen und Herren, überrasche ich meine Schüler der Klassenstufe 11 bei der Einführung und Vorstellung des Faches Geschichte – und wahrscheinlich werden auch sie verblüfft sein – mit der provozierenden Feststellung: „Geschichte ist Zukunft“ – „Geschichte als Wissenschaft ist Zukunftsforschung“. Die Verblüffung und Überraschung löse ich dann so auf, dass ich aufzuzeigen suche, dass Geschichte nicht dazu da ist, um, wie es der große Historiker Ranke im 19. Jahrhundert formuliert hat, aufzuzeigen, „wie es eigentlich gewesen sei“. Dies tut Geschichte auch, aber Geschichte – und das ist mein grundlegendes Postulat – soll in erster Linie dazu dienen, die Gegenwart zu verstehen, die sich aus der Vergangenheit entwickelt hat. Denn in der Gegenwart ist die Vergangenheit – wenn auch nicht als Ganze, so doch in Elementen – aufgehoben, im Sinne von bewahrt.

Ich will es noch mehr zugespitzt formulieren: Nur wer die Vergangenheit kennt, versteht die Gegenwart und kann künftiges Handeln danach ausrichten. Geschichte versteht sich also in erster Linie aus dem Bezug zur Gegenwart. Und dieser Gegenwartsbezug vermittelt uns Orientierungswissen das nötig ist, um bewusst, und von da erklären sich gleichsam zwei zusammengehörende politische Sehweisen, zu bewahren und/oder zu verändern. Tradition und Fortschritt sind gewissermaßen die beiden Seiten der Medaille Geschichte. Um es an einem regionalen Beispiel zu erläutern: Wie will ich heute die drängenden Probleme der Arbeitslosigkeit an der Saar verstehen und eine adäquate Antwort finden, wenn ich mich nicht weit in die Geschichte der Industrialisierung der Saargegend und deren Folgen auf den sozialen Wandel seit über zwei Jahrhundert einlasse?


 April 2005

Blickpunkt St. Wendel, 05.05.2005

Reges Interesse an Bubacher Römersiedlung

 

Informationsveranstaltung über den Stand der Forschungsergebnisse

Der Heimat- und Kulturverein Ostertal hat bei der Erforschung der Bubacher Römersiedlung am Heidenbösch viele neue Erkenntnisse gewonnen und "Legenden" widerlegt. Die geomagnetische Prospektion (eine Art Röntgenbild) lässt erkennen, dass es sich bei der Römervilla (Landhaus) um ein Gebäude von mittlerer Größe von 23 mal 28 Metern handelt. Aus der Größe solcher Landhäuser kann man Rückschlüsse auf den Wohlstand des Besitzers ziehen. Das Gebäude wurde im Baustil von Bollendorf/Eifel errichtet, was unzweifelhaft aus dem Fundamentsgefüge zu schließen ist. Dort hat man ein solches Gebäude rekonstruiert und
aufgebaut.

 

Begrüßung durch Walter Harth

Als Gastgeber begrüßte Walter Harth rund 50 interessierte Gäste aus dem Ostertal und der nahen Pfalz. Als Ehrengäste hieß er willkommen: den Heimatpfleger des Kreises Kusel, Dieter Zenglein (Altenkirchen), der Bürgermeister von Selchenbach, Manfred Harth sowie die Ortsvorsteher Rudi Cullmann (Hoof) und Georg Wydra (Bubach). In den 1970-er Jahren habe er als Ortsvorsteher von Bubach mehrfach bei Stadt, Kreis und Konservatoramt versucht, Interesse zu wecken für die römische Siedlung am Heidenbösch, sagte Walter Harth, aber leider vergebens. Seit vier Jahren habe nun der Heimatverein in Eigeninitiative und auf eigene Kosten die Erforschung der Geschichte um die alte Siedlung vorangetrieben. Schon gleich am Anfang habe man Glück gehabt und zahlreiche Funde gesichert. Harth lobte dabei das rege Interesse und die gute Unterstützung der Bubacher Bürger. Sein Dank galt Paul Schwingel, der die Flächen bewirtschaftet und die Erlaubnis zur Untersuchung des Bereichs erteilte.


 Februar 2005

Heimat- und Kulturverein Ostertal: Heimatverein feiert 20jähriges Bestehen

Wichtige Erkenntnisse über die Bubacher Römersiedlung

 

Bubach. Der Heimat- und Kulturverein Ostertal feiert am 9. Juli 2005 sein 20jähriges Bestehen. Mit Stolz kann er zurückblicken auf eine erfolgreiche Arbeit in der Dokumentation der Heimatgeschichte und Heimatkultur. Durch die geomagnetische Prospektion auf einer Fläche von 3,5 Hektar am Heidenbösch hat man wichtige Erkenntnisse über die Bubacher Römervilla (villa rustica) gewonnen. Der Verein wird in einer Informations-Veranstaltung am 15. April in Bubach darüber berichten.

Bei der Generalversammlung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal im Gasthaus Schlemmer/Morgan in Bubach hielt der erste Vorsitzende Hans Kirsch (Selchenbach) Rückschau auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2004. In zehn Vorstandssitzungen habe man die Weichen dafür gestellt. Die gute Zusammenarbeit im Vorstand wirke sich dabei positiv aus. Der Heimatverein verfüge in „Ammejobs“ im Obergeschoss über drei Räume und einen Abstellraum. Die Räumlichkeiten habe man wohnlich eingerichtet und könne sie gut nutzen. Ewald Wailersbacher habe die Archivregale gebaut und sei mit der Archivierung alter Dokumente beschäftigt. Harry Weber kümmere sich quasi als „Hausmeister“ um das Heim des Vereins. Im Frühjahr werde das Gebäude die Beschriftung „Ammejobs“ erhalten und so den richtigen Namen dokumentieren. Hermann Schwambach aus Hoof habe dem Vorstand bereits verschiedene Schriftproben vorgelegt. Kirsch ging kurz auf die Vereinswanderung rund um das Schloss Karlsberg, die Foto-Ausstellung in Saal und die Autorenlesung mit Dr. Alfons Klein in Hoof ein.

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